Nur eine Fata Morgana?

Was ist Wirklichkeit und was Projektion, was sichtbar und unsichtbar, Wunsch und Realität, unveränderbare Geschichte und gestaltbare Zukunft?

Die Färberei hat sich mit dem Projekt Die Wüste lebt! innerhalb einer bundesweiten Ausschreibung erfolgreich beworben und wird damit ihre Stadtteilarbeit weiter intensivieren.

Über das Modellprogramm „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ werden in 12 Städten Deutschlands Projekte gefördert – im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien. Konkret fließen in den kommenden vier Jahren mehr als 420.000 Euro nach Oberbarmen und Wichlinghausen, um die Menschen durch kulturelle Angebote für ihr Quartier zu begeistern, zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, sich einzubringen.

Die künstlerische Leitung des Projekts hat Roland Brus, der mit seinem Team und der OASE Oberbarmen als „mobilem Labor“ im gesamten Stadtbezirk Oberbarmen/Wichlinghausen mit Kunstaktionen, Stadtschreibergeschichten, Portraits, Befragungen, Filmen und Ausstellungen Potentiale sichtbar gemacht hat und machen wird: Welche Überlebensexperten und Überlebenstechniken finden sich im Quartier? Wie können wir die Wüste gemeinsam verwandeln? Was liegt unter dem Sand?

Die Eröffnungsveranstaltung am 28.11.2018 war ein großartiges Fest mit eingeladenen Besucher*innen und Bewohner*innen des Stadtteils. Besuch bekamen wir vom Wüstenchor und dem OasenBlasOrchester. Mit Aktion, Performance und Vision bei Feuerschein, Musik, einem Glas Tee und ein paar Datteln in unserer Wüstendependance. Archaische Riten trafen auf neuzeitliche Installationen.
Die Wüste lebt!